FAYMONVILLE, B-BULLINGEN
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| Tieflader: zwei Pendel- statt drei Lenkschenkelachsen |
In der Tieflader-Technik unterscheidet man im Prinzip zwei Klassen: die Fahrzeuge, die mit Zugmaschine auf eine Gesamtlänge von 16,5 Meter kommen, und die mit größeren Abmessungen. Je nach unterschiedlicher nationaler Gesetzgebung kann es davon noch Abwandlungen geben. Das 16,5-m-Maß bedeutet in der Regel Fahren ohne Ausnahmegenehmigung. Ob der Auflieger mittels Teleskop längs und Traversen quer auch andere Abmessungen einnehmen kann, spielt dabei weniger eine Rolle.
Faymonville hat den Zweiachs-Tieflader vom Typ Megamax optimiert mit den folgenden Maßnahmen: „Zunächst ist die Ladehöhe auf dem hinteren Fahrwerk von diesem Megamax viel niedriger, und zwar 1.050 mm in der Ausführung mit 17.5 Zoll Felgen anstelle von 1.120 mm bei einer Pendelachse mit 19.5 Zoll.“ Das Fahrzeug ist nur 500 kg schwerer als ein Tieflader mit zwei Lenkschenkelachsen. Dabei sind die Pendelachsen mit 17.5 Zoll eindeutig leichter als die mit 19.5 Zoll. Durch die Belastung der Pendelachsen mit 12 anstatt 10 Tonnen bei der Lenkschenkelachse steigt die Nutzlast um rund 3,5 Tonnen. Der Nutzer hat dann bei einem Auflieger mit zwei Pendelachsen die gleiche Nutzlast wie bei einem Auflieger mit drei Lenkschenkelachsen.
Mit den Pendelachsen ist vor allem der Lenkeinschlag besser. Faymonville hat das Drehkranzsystem durch ein Turmlager ersetzt, so dass jetzt ein Lenkeinschlag von 60 Grad statt bisher 50 Grad erreicht wird. Das führt zu einer verbesserten Wendigkeit beim Transport von langen Elementen.

