DAKEN, I-MATERA

dakenLanglebiger Heckpuffer

Der Schutz des Fahrzeughecks während der Be- und Entladung an Rampen wird mit verschiedenen Mitteln erzielt: starre Gummipuffer, gerade oder gekröpfte Stahlwinkel, federnd gelagerte Stahl- oder Gummipuffer, Hartgummirollen und zur Vermeidung des Kontakts von Fahrzeug und Rampe Ultraschall-Sensoren in den Heckpuffern mit oder ohne automatischer Bremsung des Anhängers. Das Problem hat mehrere Aspekte: Es gibt keine allgemein verbindliche Richtlinie zur Anlage von Rampen, so dass ein Fahrzeugheck längst nicht alle Sonderkon­s­truktionen berücksichtigen kann. Umfangreiche Pufferungen, wie meist bei Kühlfahrzeugen üblich, weil sie fast ausschließlich vom Heck her beladen werden, kosten Nutzlast.

Ein fahrzeugtechnischer Aspekt sind die Luftfederaggregate: Je nach Rampenhöhe werden die Fahrzeuge über das Hub-Senk-Ventil angepasst. Beim Überfahren des Wagenhecks mit schweren Flurförderzeugen erfolgt dadurch immer eine Ein- und Ausfederbewegung. Steckt der Heckpuffer des Anhängers direkt am Puffer der Rampe, werden durch diese Höhenveränderung die Puffer schnell verschlissen.
Eine Lösung dieses Problems sind Hartgummirollen, die auf einer Achse in einem Stahlgehäuse gelagert sind. Diese werden mitunter vierfach untereinander auf beiden Seiten des Hecks montiert. Die Rollen werden aber schnell funktionsunfähig, wenn beim Andocken durch Auffahren die Achsen verbogen werden.
Die Problemlösung von Daken besteht darin, die Hartgummirollen in einer Kunststoffschale zu lagern, die gabelförmig um die Rolle greift. Dadurch ist keine Achse mehr erforderlich, die Rolle dreht sich im Gehäuse. Entscheidend hierbei ist die Wahl des jeweiligen Kunststoffmaterials: Während die Rolle möglichst hart sein muss, muss die Innenseite der Schale sowohl glatt sein, um die Reibung zur Rolle herabzusetzen. Zugleich muss sie aber so elastisch sein, dass beim Andocken das Gehäuse nicht bleibend deformiert wird.

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