FAHRZEUGWERK BERNARD KRONE, D-WERLTE

portaltuer_kronePortaltür für optimale Luftzirkulation

Die Luftzirkulation in Kühlkoffern beschreibt, den Koffer links von der Seite betrachtet, eine Strömung im Uhrzeigersinn: vom Kühlaggregat an der Stirnwand, verteilt durch Luftkanäle bis zum Heck (dazwischen natürlich auch zur Seite) und unterhalb der Paletten oder Schweinehälften wieder zurück zur Stirnwand. Dieser Kreislauf wird nicht selten gestört. Denn der 13,6-m-Sattel-Kühlkoffer besitzt nicht die in den Stirnstrahl hereingebaute Stirnwand wie ein Curtainsider, weil dann der Platz für die Kühlmaschine fehlte. Und die Wandstärken vorn und hinten in den Türen betragen nicht 30 mm, sondern 50 bis 90 mm, wegen der größeren Dicke der isolierten Kühlpaneele. Deswegen beträgt die exakte Innenlänge eines 13,6 m Kühlkoffers oft nur 13.300 mm.

Rechnet man eine Ladung mit 33 Europaletten (800 x 1.200 mm), so beträgt deren Ladelänge 13.200 mm. Bleiben also gerade 10 cm für das Umspülen der Ladungspartie mit Kaltluft. Das trifft aber nur solange zu, wie die Ladungspartien auf den Paletten keinen Überstand haben – was eher die Regel ist. Um diesen möglichen Stau der Rückluft zu verhindern, gibt es in Spanien seit Jahren schon den Vorschlag, auf die Türflügel innen Rückluftkanäle aufzusetzen.
Krone hat jetzt eine neue Variante entwickelt: Indem die innere Deckschicht des Türpaneels nach zum Schaumkern weisende Sicken (Vertiefungen) erhält, bleibt der Rückstrom auch dann gewährleistet, wenn die Ladung bis zur Tür steht.

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