PWP, CH-PAYERNE

portaltuerAluminium-Portaltür „Challenge“

Aluminium-Konstruktionen werden im Fahrzeugbau vor allem aus dem Grund der Gewichtseinsparung sehr häufig verwendet. Ein weiterer Aspekt ist die Tatsache, dass das Strangpress-Verfahren sehr genau auf die späteren Montageprozesse ausgelegte (Hohl-) Profilarten erlaubt, deren Konzeption sich aber nur dann erschließt, wenn man den Profilquerschnitt und seine Kombination mit anderen Profilen erkennen kann. Das ist bei zusammengebauten fertigen Konstruktionen in der Regel nicht mehr möglich.

Die neue PWP-Portaltür (EP 1902883 A2) unterscheidet sich vom Vorgänger-Modell dadurch, dass der Rahmen der Türblätter jetzt aus vier im Querschnitt identischen Profil-Segmenten zusammengesetzt wird. Die Profile sind so gestaltet, dass mittels einer Nut-Leiste die Gegenhalter von einzelnen Beschlägen (Drehstangen, Scharniere) so platziert werden können, dass eine möglichst große Variantenbreite entsteht. Auch die Eckverstärkungen werden nach dieser Methode angefertigt. Um die nach außen offenen Profile zu schließen, werden Abdeckleisten eingesetzt, die auf die Rahmenprofile aufgeklipst („snap-lock“) werden. Die Abdeckprofile enthalten zugleich eine Nut zum Einziehen von Abdichtprofilen, um den Wassereintritt durch den Türrahmen zu unterbinden.
Eine Besonderheit stellen die Türscharniere dar. Um den Öffnungswinkel zu verbessern, sind sie Z-förmig ausgebildet. Das heißt: Beim Öffnen des Türflügels legt sich das Scharnier um die Ecksäule des Türrahmens herum. Der Effekt ist hierbei, dass die senkrechte Innenkante des Flügels beim Andocken an Rampen nicht nach hinten vorsteht und so beschädigt werden kann. In der Vorgänger-Variante war es noch erforderlich, hier besondere Profile auf den Türrahmen aufzusetzen.

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