WESTRICK-FAHRZEUGBAU, D-RAMSDORF

westrickInnenlift statt Handarbeit

Zu den drängenden Problemen im Verteilerverkehr gehören enge Zeitfenster und häufig sehr viel Handarbeit des Fahrers beim Auf- und Abpacken kleiner Ladeeinheiten. Aus der Ergonomie ist bekannt, dass die Maximalkräfte der Arme mit zunehmender Winkelstellung zur Waagerechten beträchtlich abnehmen, und zwar nach oben wie nach unten. Ein anderer Punkt ist, dass für den „95 Perzentil Mann“, jener mit der durchschnittlichen Körpergröße von 1,735 m, etwa ab einer Arbeitshöhe von rund zwei Metern das sichere Stapeln von Ladeeinheiten nicht mehr möglich ist, das natürlich in Abhängigkeit von Form und Gewicht der Elemente des Stapels.

Hilfsmittel für den Umschlag von Gütern von und zum Fahrzeugaufbau gibt es viele, Ladebordwände, Ladekräne, Mitnehmstapler zum Beispiel. Für das Stapeln und Umsetzen kleinerer Ladeeinheiten auf oder in einem Ladungsbehälter ist bis heute die Muskelkraft des Fahrers erforderlich.
Die Erfindung von Westrick optimiert genau diese Tätigkeiten. In Kofferaufbauten wird ein verfahrbares Hubgerüst für zwei Gabeln eingerichtet. Der elektrische Antrieb erlaubt es, die Ladeeinheiten bis zur Dachhöhe hinauf und herab zu stapeln. Die Vorteile sind nicht nur die erhöhte Umsetzgeschwindigkeit und die bessere Arbeitssicherheit, die Aufbauten lassen sich auch besser nutzen, weil bis unter das Dach gestapelt werden kann. Aufgrund der schlanken Bauweise benötigt das Gerät deutlich weniger Stellplatz als ein Hubwagen und kann in der Regel in der Fläche der Paletten-Stautoleranz am Heck des Aufbaus geparkt werden.

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