RUTHMANN, D–GESCHER-HOCHMOOR

Sattel-Innenlader

Das Konzept beruht auf dem Ruthmann-Hubwagen, der mit einem LKW-Triebkopf (alternativ mit Drehschemel-Anhängerfahrwerk) und einer hydraulisch absenk- und anhebbaren Ladepritsche zwischen einem gabelförmigen Fahrwerk ausgerüstet ist. Aufgrund des scherenförmigen Fahrwerks und der hydraulisch gesteuerten Anlenkung der Ladepritsche bleibt diese in jedem Hubniveau waagerecht. Dies unterscheidet das Patent (1171760) von den bekannten Innenladern, die für die waagerechte Hubbewegung einen hydraulischen anhebbaren Tisch über der Sattelkupplung benötigen und in der Hubhöhe begrenzt sind auf die Drehbewegung der Achslenker je nach Luftfeder- oder Hydraulik-Stempelhub.


Der Vorteil des Konzepts des heute „Cargoloader“ genannten Hubwagens besteht darin, dass die Ladepritsche vom Bodenniveau bis zu etwa 1.600 mm Höhe verstellt werden kann. Die Pritsche kann also auf „Rampenniveau“ Ladungen aufnehmen und auf Bodenniveau abgeben und umgekehrt. Als Sattelanhänger hat das System den Vorteil der günstigeren Lastverteilung gegenüber dem frontangetriebenen LKW-Hubwagen und der größeren Flexibilität des Sattelkonzepts.


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