KIESLING FAHRZEUGBAU, D–DORNSTADT-TOMERDINGEN

rollcontainer_sicherungRollcontainer-Sicherung

Vor allem in der Distribution von Lebensmitteln werden so genannte Rollcontainer als Lademittel eingesetzt. Dabei handelt es sich um verfahrbare Ladeplattformen mit zwei oder drei Rohrrahmen mit eingesetzten Drahtgittern als seitliche Laderaumbegrenzungen. Beim Transport im LKW ist die Ladungssicherung dieser Container nicht einfach: Die Abmessung der Plattform mit 720 mm x 810 mm bedeutet Spiel zwischen den beweglichen Behältern, und daher müssen diese nach Möglichkeit gesichert werden. Das ist mit den gängigen Sperrbalken für die Ankerschienen in Kofferfahrzeugen kein Problem.

Ein Problem tritt auf, wenn einzelne Container separat gestellt werden müssen, damit einzelne Waren entnommen werden können oder in der letzten Reihe nicht drei Container stehen. Für diese Fälle werden verschiedene Zurrmöglichkeiten angeboten.
Die Erfindung von Kiesling bezweckt eine möglichst einfache Fixierung eines Rollcontainers an einer Ankerschiene. Das Halte-Element besitzt eine T-förmige Kontur und wird schlicht in die Schiene eingesetzt, während ein Flügel des T den Rohrrahmen des Containers sperrt. Der zweite Flügel eignet sich dafür, den nächsten zur Seitenwand geschobenen Container formschlüssig zu halten, wodurch sich ohne großen Aufwand eine „feste Reihe“ längs der Wände bilden lässt. Damit lässt sich auch einfach ein mittlerer Durchgang (für die Entnahme von Kleinpartien) schaffen, ohne größeren Aufwand für die Befestigung der Container zu den Seitenwänden hin. Diese Möglichkeit ist nicht unwichtig, da sich Rollcontainer, nur zum Heck hin gesichert, wegen ihrer Abmessungen während der Fahrt bewegen können. Zudem lassen sich beim Entladen, wenn also kein Sperrbalken platziert ist, die äußeren Reihen ohne großen Aufwand festlegen. Wie häufig in der Trailertechnik handelt es sich um ein einfaches Konstruktionselement mit beträchtlicher Wirkung.

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