FAHRZEUGWERK BERNARD KRONE, D-WERLTE

zurringeNachrüstbare Zurrringe

Die Qualitäten von Zurrpunkten sind in der Norm EN 12640 (2000) festgelegt. Diese Norm entspricht bis auf wenige Einzelheiten der früheren DIN 75410 Teil 1. Außenrahmen-Zurrleisten, wie das 2002 mit dem ersten Trailer-Innovations-Preis des KFZ-Anzeiger prämierte Multilock-Profil, erfüllen die Vorgaben der EN bezüglich des Neigungswinkel (Neigung des Zurrpunkts ausgehend von der Senkrechten zur Ladefläche hin um 60 Grad) und des Spreizwinkels (Drehung des Verbindungsgliedes im Zurrpunkt von der Längsrichtung nach vorn bis um 180 Grad nach hinten) nicht mit allen gängigen Zurrhaken. Dazu kommt, dass viele Direktzurrungen einen Winkel unterhalb von 30 Grad erfordern (zum Beispiel einige der so genannten Buchtlaschings).

Zur Lösung des Problems versieht Krone den Multilock-Außenrahmen mit Bohrungen zwischen den Multilock-Aufnahmen. Dort können jetzt Zurrringe einer besonderen Bauart befestigt werden. Die Zurrringe werden mittels Adapterstücken mit dem Außenrahmen verschraubt, wobei die Drehachse der Ringe sich oberhalb des Bodenniveaus befindet. Der Neigungswinkel der Zurrung kann also auch 60 bis fast 90 Grad betragen. Zudem ist der Zurrring im Außenprofil drehbar gelagert, so dass er bei Nicht-Gebrauch im Außenrahmenprofil geparkt werden kann, ohne über das Bodenniveau nach oben zu ragen. Aufgrund der entsprechenden Ausformung des Außenrahmens kann diese Technik auch bei Aufbauten mit Bordwänden verwendet werden.
Sie hat zudem den Vorteil, dass die Ringe möglichst weit außen angebracht sind, so dass sie durch 2 x 1.200 mm Transportgestelle (plus Stautoleranz) nicht überdeckt werden.

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